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1/2. Würgetechnik


Gayaku juji jime

umgekehrte Kreuzwürge



TORI und UKE befinden sich in der gleichen selben Ausgangssituation wie in der Grundstellung zur 2. Gruppe der Hebeltechniken, analog zur vorhergehende Würgetechnik (Kata juji jime). Die rechte Hand von TORI greift möglichst weit hinten; im Bereich von UKE´s rechtem Ohr, in dessen Kragen. Im Gegensatz zur vorhergehenden Technik (Kata juji jime) ist darauf zu achten das sich TORI´s Daumen außerhalb von UKE´s Jacke befindet. Nun führt TORI seinen linke Unterarm unter seinem rechten Unterarm durch, und seine Hand fasst auf dieselbe Art und Weise in UKE´s linkem Kragen wie seine rechte Hand. Die Stellung von TORI´s Händen ist also spiegelbildlich gleich.

Die Handgelenke von TORI kreuzen sich vor dem Hals von UKE, wobei sich sein rechtes Handgelenk oberhalb des linken befindet, die Handinnenflächen zeigen in beiden Fällen nach außen. Nun führt TORI eine doppelte Bewegung aus:

  • zuerst zieht er UKE´s Kopf mit beiden Armen nach oben, wobei er gleichzeitig seine Hände zueinander zieht; es tritt eine Scherenwirkung auf.
  • Während dieser Zugbewegung führt er eine Drehung seiner Handgelenke nach unten-außen aus, welche den Druck seiner Handkanten auf UKE´s Halsschlagadern verstärkt und die eigentliche Würgewirkung verursacht.

BEMERKUNG:
Diese Würgetechnik gehört in die Gruppe der Blutwürgen. Sowohl für die 1. Würgetechnik (Kata juji jime), wie auch für die 2. Würgetechnik (Gyaku juji jime), muss TORI die Technik beenden, indem er sich mit seinem rechten Bein; wie mit seinem linken Bein, hinkniet. TORI kann sich ebenfalls beim Einsetzen der Würgewirkung, mit seinem Oberkörper abbeugen, und seine Brust auf die Brust von UKE legen.

© 2011 T. Westermann