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Kreis verbiegen |
TORI befindet sich aufrecht stehend zwischen den Beinen von UKE, welcher auf dem Rücken liegt. TORI führt seine beiden Hände unter den Oberschenkeln von UKE; fast auf zu den Hüften, wo er UKE´s Gürtel auf beiden Seiten ergreift, die Daumen sind oben und innen. TORI hebt nun UKE nun so an, dass er nur noch mit seinen Schultern und dem Nacken Kontakt mit dem Boden hat, hierbei blockiert TORI von hinten und unten mit seinen Knien die Oberschenkel von UKE, sodass dieser sie nicht absenken kann. TORI´s Haltung ist leicht gebückt.
Nun drückt TORI Uke nach vorne, indem er gegen die Lenden von UKE mit seinem Unterkörper drückt. Mit den Händen zieht TORI stark an UKE´s Gürtel um diesen zu sich heran zu holen um letztendlich mit seinem ganzen Gewicht auf den Oberschenkeln von UKE zum Liegen zu kommen. TORI´s Kopf befindet sich hinter dem Kopf von UKE. Das Kinn von UKE wird auf seine eigene Brust gedrückt.
Die Hebelwirkung dieser Technik wird im Gegensatz zu anderen Genickhebeltechniken, nicht dadurch herbeibeigeführt, dass TORI UKE blockiert, sondern hier wird UKE durch seine eigenen Schultern und dem Boden in seiner Beweglichkeit eingeschränkt.
Bemerkung:
Bei diesem Genickhebel, befindet sich TORI im Gegensatz zu anderen Techniken dieser Gruppe relativ unsicher in seinem Gleichgewicht. Man kann den Zustand von TORI, bis zur Vollendung der Technik als „schwebend“ bezeichnen. Während dieser Phase ist es für UKE ein Leichtes TORI mit Hilfe seiner Beine nach rechts oder links zu kippen.
© 2012 T. Westermann